Zu Besuch bei Biene Maja

Am 27. Juni 2017 fuhr die 1c zum Bienenmuseum nach Moorrege. Das war ganz schön aufregend, denn wir nutzten zum ersten Mal einen Linienbus.

Vor Ort empfing uns Herr Steinhardt und er erklärte uns zunächst etwas über das historische Gebäude des Bienenmuseums, das früher eine Schule war. Dann führte er uns an einem historischen Wagen mit Bienenkörben vorbei und hielt unter einer große Linde. Dort sollten wir einmal lauschen… Trotz verschiedener Nebengeräusche war es deutlich zu hören - das laute Gesumme der Bienen. Hunderte von Bienen schwirrten über uns auf der Suche nach dem süßen Nektar der Lindenblüten!

Anschließend zeigte uns Herr Steinhardt an einem Blütenmodell, wo sich der Nektar befindet. Aber nicht nur Bienen interessieren sich für den süßen, sehr flüssigen Saft, wie wir an verschiedenen Blüten im Vorgarten direkt sehen konnten.

Im Bienenmuseum durften wir uns danach zunächst einmal umsehen. Und es war sogar erlaubt alles zu berühren! Das Bienenmuseum befand sich in einem alten Klassenraum, der unserem in der Altstadtschule etwas glich, da er auch so schöne Fenster hatte. Allerdings fehlt uns der tolle Kamin! Neben Imkerzubehör und einem Bienenstock wurde schnell eine weitere Besonderheit entdeckt - ein durchsichtiger Tunnel führte durchs Fenster zu einem großen Holzkasten. Dieser hatte an Vorder- und Rückseite zwei große Türen, die wir öffnen durften. Dahinter verbarg sich ein Schaukasten mit lebenden Bienen! Die Königin, die eigentlich keine echte Königin ist, sondern nur eine eierlegende größere Arbeiterin, hatte einen grünen Punkt auf dem Rücken. So konnten wir sie schneller entdecken.

Wir erfuhren auch, dass ein Imker einige Waben von der Königin mit einem Gitter abtrennt. So kommen nur die Arbeiterinnen zu den Waben, nicht aber die Königin und auf diese Weise stellt der Imker sicher, dass in einigen Waben nur der Honig steckt, während in dem separaten Bereich auch Eier in die Waben gelegt werden.

Und Bienen sind wirklich fleißig. Allerdings muss es dafür warm sein. Sie sammeln den Nektar aus den Blüten, um ihren Nachwuchs zu füttern und sich einen Wintervorrat anzulegen. Da der Honig allerdings so flüssig ist, würde er sofort wieder herausfließen. Aber die Bienen entziehen dem Nektar Wasser, in dem sie ihn zunächst verspeisen und ihn wieder ausspucken. Innerhalb des Bienenstocks wird er auf diese Weise von mehreren Arbeiterinnen bis zur Wabe transportiert. Nachdem diese Prozedur mehrfach erfolgte, wird der Nektar zu etwas zähflüssigem Honig, der schließlich in einer Wabe landet und mit einem Wachsdeckel verschlossen wird. Dieses Bienenwachs produziert die Biene.

(Und daraus hatten wir ja bereits im Winter Kerzen gezogen!)

Herr Steinhardt hatte dann noch eine Besonderheit für uns: Er hatte zwei Platten mit Honigwaben mitgebracht. Diese durften zunächst vom Wachs befreit werden. Zwischendurch wurde schon eifrig vom köstlichen Honig gekostet! Nachdem die Waben freilagen, kamen sie in eine Schleuder. Es durfte kräftig gedreht werden und durch die Fliehkraft schleuderte der Honig schließlich aus den Waben heraus und konnte für uns abgefüllt werden. Das war toll! So konnten wir am Freitag in der Schule ein Honigfrühstück genießen und an unseren schönen Ausflug denken!

Übrigens: Ein perfekter Bienentag ist warm, sonnig und es ist kaum Wind. An einem solchen Tag sammelt ein Bienenvolk von ca. 50.000 Bienen bis zu 3 kg Honig! Unvorstellbar, wenn man mal versucht hat, selbst den Nektar aus einer Taubnesselblüte herauszusaugen und weiß, wie wenig man herausbekommt!

Text: B.L.

Das Bienenmuseum

Die Bienenkönigin hat auf ihrem Rücken einen grünen Punkt.

Wie viele Bienen leben in einem Bienenstock? Es leben ca. 50.000 Bienen in einem Bienenstock

Nur noch wenige Wiesen gibt es für die Bienen. Die Bienen holen Pollen und Nektar für die Waben.

Die Bienen machen das Wachs, damit der Honig nicht aus den Waben läuft.

Von Mathilda für die Homepage der Schule, 1c

 

Bienen machen Wachs auf ihre Waben, damit der Honig nicht rausfallen soll.

Jonathan, 1c

Das Bienenmuseum

Wir sind mit dem Busgefahren. Dann sind wir zu Fuß gegangen. Im Bienenmuseum standen wir unter einer Linde und haben das Bienensummen gehört. Dann sind wir nach oben gegangen und haben ein Hornissennest gesehen. dann sind wir in einen Raum gegangen und haben eine Bienenkönigin gesehen. Das war toll!

Aaron, Leandro und Piet, 1c

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